Vier Jahrzehnte für den Jazz im Tal

Foto Rainer Widmann

 

Seit Ende 1979 belebte der gemeinnützige Verein "Jazz AGe Wuppertal e.V." die lokale Musikszene ("historischer" Flyer als PDF). Nach bewegten Anfangsjahren, in denen sich viele nationale und internationale Jazz-Stars die Klinke in die Hand gaben, wurden in den vergangenen Jahren vor allem Konzerte im Café ADA und gelegentlich Veranstaltungen im ort oder bei "unerhört e.V." unterstützt. Überdies war der Verein Organisator der ersten zehn "Wuppertaler Jazzmeetings". Seit 2013 wird das Format nun vom Verein "Open Sky e.V." betreut (www.jazzmeeting-wuppertal.de). Die Jazz AGe ist zudem Mitherausgeber der 2006 veröffentlichten Jazzgeschichte "sounds like whoopataal", die 2008 in einer zweiten aktualisierten und überarbeiteten Auflage herausgegeben wurde.

 

Zukünftig wird sich die Initiative auf die historische Aufbereitung und Dokumentation der lebendigen Wuppertaler Szene konzentrieren. Aktuelle wöchentliche Infos zu Jazz-Veranstaltungen in Wuppertal gibt es seit August 2015 regelmäßig am Donnerstag in meiner Kolumne "Rainers JazzCorner" im Lokalteil der Westdeutschen Zeitung.

 

Zum Schluss noch eine traurige Nachricht: Der Pianist und Schriftsteller Reinhard Giebel ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Aus diesem Anlass veröffentliche ich hier ein PDF mit Interview, Nachruf und Diskographie.

 

Jazzige Grüße von Rainer Widmann

 

PS: Zu den Gründungsmitgliedern und Aktiven der ersten Stunde gehörten neben dem Vorsitzenden Rainer Widmann Musiker wie Bernd Köppen†, Peter Kowald†, Klaus Gebauer, Michael Lücker, Wolfgang Suchner und Andreas J. Leep, aber auch der Architekt Fritz Figge, Ex-Viva-Chef Dieter Gorny, Dieter Häbich, Dirk Jessewitsch, Bernd Manitius, der Maler Hans-Georg Pink, Susanne Pfarr, Dietrich Rauschtenberger, Frank Schulte, Ingrid Schuh, Thomas Tang und Christian Stritzel, der in den 1990er Jahren das Theremin wieder etablierte. 

 

 

 

 

 

 

 

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